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MAGRID für kleine Lerner

Für Kinder im Vorschulalter, in der Vorschule oder im Kindergarten  

(3 und 4 Jahre, variiert je nach Land, in der Regel vor Beginn der Schulpflicht).

Entwicklungsfähigkeiten in der frühen Kindheit (im Alter von 3 und 4 Jahren)

Im Alter von drei bis vier Jahren gewinnen Kinder rasch an Selbstständigkeit im Alltag und beginnen, ihre Körperpflege und alltäglichen Aufgaben zunehmend selbst in die Hand zu nehmen. In sozialer Hinsicht zeigen sie zunehmend Interesse daran, mit Gleichaltrigen zu spielen, sich abzuwechseln und ihre Bedürfnisse und Gefühle sprachlich auszudrücken. Kognitiv markiert diese Phase den Beginn einer starken Entwicklungsphase: Kinder können zwei- bis dreistufige Anweisungen befolgen, Gegenstände nach einfachen Merkmalen sortieren, grundlegende Formen und Farben erkennen und benennen sowie beginnen, Mengenbegriffe durch Zuordnen, Subitizing und frühes Zählen zu verstehen. Außerdem beschäftigen sie sich vermehrt mit symbolischem Spiel und zeigen damit, dass sie ihre Vorstellungskraft nutzen können, um Erfahrungen aus der realen Welt darzustellen. Forschungen in der Entwicklungspsychologie (z. B. Piagets präoperationales Stadium, Vygotskys Betonung von Sprache und Scaffolding) heben diese Jahre als grundlegend für den Aufbau von Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Problemlösungsfähigkeiten hervor, die Kinder auf den Übergang zum formalen Lernen vorbereiten.

Warum ist Magrid ideal für 3- und 4-Jährige?

Beispiele für Aufgaben für die Vorschulzeit in Magrid (3- und 4-Jährige)

Mit über 1.000 Aufgaben, die speziell für Kinder im Vorschulalter entwickelt wurden, geben wir Ihnen hier einen kleinen Einblick in einige konkrete Anwendungsbeispiele.

1. Das schwarze Schaf

Bei dieser Aufgabe wird dem Kind eine Reihe einfacher Formen vorgelegt, und es soll herausfinden, welche davon anders ist. Auch wenn dies auf den ersten Blick einfach erscheinen mag, werden bei dieser Aktivität wichtige kognitive Prozesse angereg: Kinder üben die visuelle Unterscheidung, entwickeln erste Klassifizierungsfähigkeiten und stärken ihr Arbeitsgedächtnis, während sie die Merkmale der verschiedenen Objekte vergleichen. Solche Aufgaben legen den Grundstein für höheres logisches Denken, indem sie die Aufmerksamkeitssteuerung und das symbolische Denken fördern und so die neuronalen und kognitiven Strukturen aufbauen, die das Lernen unterstützen, noch bevor Kinder ihre Gedanken in Sprache ausdrücken können.

2. Die Form schließen

Bei der Übung “Schließe die Form” zur Förderung der Hand-Augen-Koordination wird den Kindern eine fast vollständige Figur vorgelegt, beispielsweise ein Dreieck, bei dem eine Seite fehlt, und sie werden aufgefordert, die letzte Linie zu zeichnen. Wieder einmal leistet eine scheinbar einfache Aufgabe im Gehirn des Kindes Großes: Es muss die unvollständige Form erkennen, die vollständige Vorlage im Kopf behalten und seine Hand so führen, dass die richtigen Punkte kontrolliert und präzise miteinander verbunden werden. Dabei stärken die Kinder ihre visuell-motorische Integration, ihr räumliches Vorstellungsvermögen und die ersten Bausteine des geometrischen Denkens. Etwas so Einfaches wie das Zeichnen einer einzigen Linie ist in der Tat ein wirkungsvolles Mittel, um Kinder auf komplexere Aufgaben im Zeichnen, Schreiben und in der Mathematik vorzubereiten.

3. Wählen Sie die Menge aus

In der Aktivität “Menge auswählen” sehen die Kinder eine Gruppe von Gegenständen – wie Äpfel oder Orangen – und wählen die passende Zahl aus. Die Aufgaben beginnen mit kleinen Mengen (1–5) und werden zunehmend anspruchsvoller, indem die Kinder aufgefordert werden, bestimmte Ziffern in ungeordneter Reihenfolge zu finden oder größere Mengen zu zählen. Angeleitete Tutorials und unterstützendes Feedback helfen den Kindern dabei, beim Üben des Zählens, beim Erkennen von Zahlen und beim Verständnis, dass Zahlen reale Mengen darstellen, Erfolge zu erzielen. Durch regelmäßiges, wiederholtes Spielen bauen die Kinder Selbstvertrauen in ihre frühen mathematischen Fähigkeiten auf – ein Schlüsselelement für die Schulreife und das spätere Lernen der Mathematik.

4. Mengenhaus

Bei der Übung “Quantitätshaus” wird eine kleine Gruppe von Objekten gezeigt, beispielsweise drei Katzen, und das Kind wird gebeten, die gleiche Anzahl an Katzen in das darunterliegende Haus zu setzen. Auf den ersten Blick sieht es nach einfachem Bildzuordnen aus, doch tatsächlich ist dies der allererste Schritt zum Verständnis von Zahlen: Kinder üben die Eins-zu-Eins-Zuordnung, nutzen ihre visuellen Fähigkeiten, um Mengen einander zuzuordnen, und erkennen manchmal sogar kleine Mengen auf einen Blick, ohne zu zählen. Dieser grundlegendste Schritt legt den Grundstein dafür, zu erkennen, dass Zahlen Mengen darstellen – lange bevor das formale Zählen beginnt.

Zusätzliche visuell-räumliche Aufgaben für Kinder im Vorschulalter

Magrid umfasst zudem eine breite Palette visuell-räumlicher Aktivitäten, die von ersten geometrischen Aufgaben und Mustererkennung bis hin zur Hand-Augen-Koordination und anderen Aufgaben zur visuellen Wahrnehmung reichen. Diese Aktivitäten stärken nicht nur das räumliche Vorstellungsvermögen, sondern fördern auch die kognitive Flexibilität und die Fähigkeiten zum visuellen Denken, die den späteren Erfolg in Mathematik, Lesen und beim Lösen von Problemen unterstützen. Dank des stufenweise aufgebauten Designs der Magrid-Aufgaben und der intuitiven Benutzeroberfläche können selbst Aufgaben, die für etwas ältere Kinder gedacht sind – wie beispielsweise mentale Rotation, mentales Falten und Arbeitsgedächtnisübungen –, von jüngeren Lernenden erfolgreich bewältigt werden.

Erste numerische Aufgaben in Magrid

Für 3- und 4-jährige Kinder, die bereit sind, sich mit Zahlen auseinanderzusetzen, bietet Magrid eine breite Palette an numerischen Einstiegsaktivitäten. Aufbauend auf den Mengenübungen führen die Aufgaben schrittweise in das Erkennen von Zahlen ein – sowohl durch das Sehen der Ziffer als auch durch das Hören der Aussprache (derzeit in acht Sprachen verfügbar). Außerdem beschäftigen sich die Kinder mit Aktivitäten zur Mengenerkennung und zum Zuordnen sowie mit den ersten Schritten der Reihenfolge, indem sie kleine Zahlen der Reihe nach anordnen und sortieren.

Die Auswirkungen von Magrid: Was die Forschung zeigt

In einer Reihe von sechs Studien, die zwischen 2015 und 2021 durchgeführt wurden, haben Forscher festgestellt, dass das Magrid-Programm kleinen Kindern durchweg dabei hilft, wichtige Grundlagen für das mathematische Lernen zu festigen. Dazu gehören Verbesserungen bei visuell-räumliches Denkvermögen (Verständnis und Umgang mit Formen und Raum), visuomotorische Integration (das, was sie sehen, mit ihren Bewegungen abzustimmen) und erste mathematische Fähigkeiten wie zum Beispiel Zählen, Mengen vergleichen und Muster erkennen.

Die Studien zeigen, dass die digitalen Aktivitäten von Magrid nicht nur ansprechend sind, sondern auch wissenschaftlich belegt sind. Kinder, die Magrid in Kleingruppen oder im Klassenverband nutzten, zeigten im Vergleich zu Gleichaltrigen, die am Standardunterricht teilnahmen, größere Fortschritte bei grundlegenden räumlichen und zahlenbezogenen Konzepten. Die Forschung ergab zudem, dass diese Verbesserungen nicht nur in Forschungslabors, sondern auch in realen Unterrichtsumgebungen auftreten, was darauf hindeutet, dass sich Magrid nahtlos in den alltäglichen Lehr- und Lernalltag einfügt.

Insgesamt liefern die Magrid-Studien überzeugende Belege dafür, dass interaktive, sprachunabhängige Lernhilfen allen Kindern – unabhängig von ihrem sprachlichen Hintergrund – die gleiche Chance bieten, frühe mathematische und kognitive Grundkenntnisse zu erwerben, die ihr zukünftiges Lernen in der Schule und darüber hinaus fördern.

Einsatz von Magrid im Unterricht (für Erzieherinnen und Erzieher von 3- und 4-Jährigen)

Magrid ist nicht nur entwicklungsgerecht für kleine Lernende – es ist auch flexibel genug, um sich nahtlos in den Alltag in der Vorschule, im Kindergarten oder in der Kindertagesstätte einzufügen. Pädagogen können es in kurzen, gezielten Einheiten oder als Teil einer gezielten Lernförderung einsetzen.

Magrid zu Hause nutzen (für Eltern von 3- und 4-Jährigen)

Ganz gleich, ob Ihr Kind noch nicht zur Schule geht, zu Hause lernt oder Sie einfach zusätzliche Unterstützung und Förderung wünschen – Magrid bietet eine spielerische Möglichkeit, frühkindliche Lernfähigkeiten zu fördern.

Wie Magrid Kinder mit besonderen Bedürfnissen im frühen Lernalter unterstützen kann

MaGrids integrativer Ansatz stellt sicher, dass Kinder aller Leistungsstufen teilnehmen und Erfolg haben können. Es unterstützt sowohl neurotypische als auch neurodiverse Lernende im Unterricht und zu Hause und fördert so ein Gefühl der Inklusion und Zugehörigkeit. Obwohl Magrid kein Diagnosewerkzeug ist, ergänzt es Frühförderungsmaßnahmen, hilft Lehrkräften, die Fortschritte jedes einzelnen Kindes zu verstehen, und bietet Eltern eine einfache, stressfreie Möglichkeit, sinnvolles Lernen zu fördern.

Inklusive Aspekte von Magrid

Magrid ist sowohl vom Aufbau als auch vom Inhalt her inklusiv, um sicherzustellen, dass jedes Kind – unabhängig von seinen Fähigkeiten, seinem Hintergrund oder seinem Lernprofil – sinnvoll am Unterricht teilnehmen und Fortschritte erzielen kann.

Von Grund auf inklusiv

Die Barrierefreiheit von MaGrid beginnt mit Designentscheidungen, die wissenschaftlich fundiert und forschungsbasiert um Lernende mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu unterstützen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • A visuelle Umgebung mit geringer Reizbelastung mit möglichst wenigen Ablenkungen, um Kinder zu unterstützen, die möglicherweise unter Aufmerksamkeits- oder sensorischen Schwierigkeiten leiden.
  • Klare, schrittweise aufgebaute Aufgaben sowie deutliche visuelle Hinweise, die Kinder Schritt für Schritt anleiten und es ihnen so erleichtern, sich zu konzentrieren und selbstständig erfolgreich zu sein.
  • Eine ausgewogene Rückkopplungssystem, sowie sorgfältig ausgewählte Klänge, Farben und Lichtkontraste, die Ansporn bieten, ohne zu überfordern.
  • Unterscheidung zwischen links und rechts, um Komfort und Benutzerfreundlichkeit für alle Lernenden zu fördern.
  • A sprach- und kulturunabhängige Benutzeroberfläche, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten für Kinder jeden sprachlichen Hintergrunds und jedes Lese- und Schreibniveaus zugänglich sind.

Inhaltlich inklusiv

Über das Design hinaus wurden die Inhalte von Magrid so konzipiert, dass sie den Bedürfnissen von Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsprofil. Der Lehrplan umfasst Aufgaben aus der Kognitionswissenschaft und der Frühpädagogik, um verschiedene Entwicklungsbereiche zu fördern. Dazu gehören:

  • Aufgaben zum kognitiven Training die die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und das visuell-räumliche Denkvermögen fördern.
  • Adaptiver Fortschritt das es Kindern ermöglicht, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und Aktivitäten bei Bedarf zu wiederholen, wodurch sie durch Erfolge Selbstvertrauen aufbauen.
  • Nichtverbale Aktivitäten für Personen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz die sprachliche Barrieren abbauen und gleichzeitig grundlegende Rechen- und Problemlösungsfähigkeiten fördern.

Diese durchdachte Kombination aus benutzerfreundlichem Design und abwechslungsreichen Inhalten sorgt dafür, dass Magrid auch weiterhin wirklich einschließlich, um jedes Kind dabei zu unterstützen, in einer ruhigen, strukturierten und fördernden Umgebung grundlegende frühkindliche Lernfähigkeiten zu entwickeln.

Anpassung an den Lehrplan

Die mit Magrid entwickelten mathematischen und kognitiven Fähigkeiten stehen in engem Einklang mit den Lehrplänen für die frühkindliche Bildung, die in vielen Bildungssystemen weltweit zum Einsatz kommen. Kernbereiche wie Zählen, Kardinalzahlen, Rechenoperationen und Geometrie spiegeln dieselben grundlegenden Ziele wider, die in internationalen Rahmenwerken für die frühkindliche Bildung und die Grundschulbildung festgelegt sind.

Das Magrid-Team hat das Programm bereits anhand mehrerer weit verbreiteter Lehrpläne als Beispiele abgeglichen und dabei aufgezeigt, wie die Aktivitäten mit anerkannten Lernergebnissen und Entwicklungsmeilensteinen korrespondieren. Darüber hinaus kann das Magrid-Team problemlos eine Lehrplanabgleichung für Ihre jeweilige Schule, Ihren Schulbezirk oder Ihren nationalen Rahmen erstellen, um eine nahtlose Integration in Ihren lokalen Kontext zu gewährleisten.

Weitere Beispiele und detaillierte Vergleiche finden Sie auf der Seite zum Lehrplan, wo Pädagogen erfahren können, wie Magrid die Lehrplanstandards unterstützt und bestehende Unterrichtskonzepte ergänzt.

Magrid: Die Grundlagen für lebenslanges Lernen schaffen

Magrid nimmt in der Welt der Bildungstechnologie einen besonderen Platz ein, da es etwas bietet, was nur wenige Tools wirklich leisten: ein wissenschaftlich fundiertes, entwicklungsgerechtes Programm, das Kinder genau zu Beginn ihrer Lernreise anspricht. Im Alter von 3 und 4 Jahren, wenn die Aufmerksamkeitsspanne noch kurz ist, sich die Lese- und Schreibfähigkeit gerade erst entwickelt und das Lernen noch tief im Spiel und im Erkunden verwurzelt ist, bietet Magrid hochwertige Aufgaben, die einfach, ansprechend und für jedes Kind zugänglich sind. Vom visuell-räumlichen Denken bis hin zu ersten mathematischen Fähigkeiten, von der Hand-Augen-Koordination bis hin zur Klassifizierung – das stufenweise aufgebaute Design ermöglicht es Kindern, in ihrem eigenen Tempo Erfolge zu erzielen, ganz gleich, ob sie neurotypisch oder neurodivers sind, noch nicht sprechen können, noch nicht lesen und schreiben können oder einfach noch nicht bereit für die formale Schulbildung sind.

Für Lehrkräfte ist Magrid ein flexibles Unterrichtsinstrument, das selbstständiges Lernen, gezielte Förderung und sogar frühzeitige Beobachtungen von Kindern unterstützt, die möglicherweise von zusätzlicher Förderung profitieren könnten. Für Eltern bietet es eine sichere, sinnvolle und unterhaltsame Möglichkeit, Kinder zu Hause zu fördern – ganz im Einklang mit den weltweiten Empfehlungen zur Bildschirmzeit und zum frühkindlichen Lernen.

In einem Bereich, in dem sich viele EdTech-Produkte entweder an ältere Kinder richten oder mit auffälligen Ablenkungen und Spielen arbeiten, zeichnet sich Magrid durch seinen Fokus auf Qualität, Inklusion und entwicklungsgerechte Gestaltung aus. Es ist mehr als nur eine Sammlung digitaler Aufgaben – es ist eine Brücke zwischen Spiel und formellem Lernen, die den jüngsten Lernenden hilft, Selbstvertrauen, Fähigkeiten und Neugier zu entwickeln, die sie in die Schule und darüber hinaus begleiten werden.

Auswirkungen

Ganz gleich, ob Ihr Kind noch nicht zur Schule geht, zu Hause lernt oder Sie einfach zusätzliche Unterstützung und Förderung wünschen – Magrid bietet eine spielerische Möglichkeit, frühkindliche Lernfähigkeiten zu fördern.

Verbesserung der visuellen Beurteilung

Kurz und prägnant: 10–15 Minuten pro Tag reichen völlig aus, wobei die WHO-Richtlinien zur Bildschirmzeit in diesem Alter eingehalten werden.

Verbesserung der mathematischen Fähigkeiten

Magrid wurde so konzipiert, dass es sowohl neurotypische als auch neurodiverse Lernende (einschließlich Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf) optimal unterstützt und ihnen eine flexible Möglichkeit bietet, in ihrem eigenen Tempo zu üben und Fortschritte zu machen.

Magrid für 3 bis 4 Jahre

Die Aufgaben sind auf die Lernphasen der frühen Kindheit abgestimmt und bestehen eher aus visuellen, konkreten Herausforderungen als aus abstrakten Anforderungen.