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Unsere Reise

“Gleichberechtigte, barrierefreie und inklusive Bildung für alle Kinder weltweit.”

Von der Forschung zur globalen Wirkung

Magrid wurde 2014 als Forschungsinitiative in Luxemburg ins Leben gerufen und an der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Bildungsministerium und dem Nationalen Forschungsfonds Luxemburgs weiterentwickelt.

Von Anfang an war das Ziel klar: eine Lernlösung zu entwickeln, die allen Kindern den Einstieg in die Mathematik ermöglicht – unabhängig von ihrer Sprache, ihrem Hintergrund oder ihrem Lernprofil.

In den ersten Jahren lag der Schwerpunkt auf Forschung, Entwicklung, Erprobung und Validierung. Ein interdisziplinäres Team aus Experten der Pädagogik, Psychologie und Neurowissenschaften arbeitete gemeinsam daran, einen strukturierten, sprachunabhängigen Lernansatz zu entwickeln. Durch umfangreiche Forschung, Entwicklung und Erprobung in realen Klassenzimmern wurde das Programm verfeinert und validiert, um sowohl wissenschaftliche Stringenz als auch praktische Wirksamkeit zu gewährleisten.

Ein Problem, dessen Lösung sich lohnt

Hinter dieser Untersuchung stand eine einfache, aber eindringliche Frage:

Wie kann man Bildung für jedes Kind wirklich zugänglich machen?

Für die Gründerin von Magrid, Dr. Tahereh Pazouki, war diese Frage von ganz persönlicher Bedeutung.

Als Kind unterstützte sie ihren jüngeren Bruder bei Lernschwierigkeiten, die durch lange Schulausfälle verursacht wurden. Zu sehen, wie er sich abmühte – und schließlich Erfolg hatte –, prägte ihr Verständnis dafür, wie wirkungsvoll die richtige Lernunterstützung sein kann.

Diese frühe Erfahrung bildete die Grundlage für ihren akademischen und beruflichen Werdegang und veranlasste sie, Informatik und Psychologie zu studieren und schließlich im Bereich des Lernens und der Entwicklung von Kindern zu promovieren. .

Von der Forschung bis zur praktischen Anwendung

Zwischen 2015 und 2019 entwickelte sich Magrid zu einem ausgereiften, nonverbalen Lernprogramm, das darauf ausgelegt ist, sowohl die Entwicklung mathematischer als auch kognitiver Fähigkeiten zu fördern.

Untersuchungen im Unterricht zeigten durchweg Verbesserungen bei den Lernergebnissen der Kinder in verschiedenen Gruppen, darunter mehrsprachige Lernende und Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Im Jahr 2020 erhielt Magrid nach erfolgreicher Validierung die offizielle Genehmigung des luxemburgischen Bildungsministeriums, und im März 2021 wurde Magrid landesweit an allen öffentlichen Schulen eingeführt. Dies markierte einen entscheidenden Übergang vom Forschungsprojekt zur Umsetzung auf Systemebene.

Aufbau eines missionsorientierten Unternehmens

Nach diesem Meilenstein wurde Magrid offiziell als Unternehmen in Luxemburg gegründet.

Die Vision ging über die Forschung hinaus und richtete sich auf die Wirkung: Das Programm sollte über die Grenzen eines einzelnen Landes hinaus zugänglich gemacht und Kinder weltweit unterstützt werden.

Auf der Grundlage einer soliden wissenschaftlichen Basis und einer klaren Mission begann Magrid die Zusammenarbeit mit Schulen, inklusiven Bildungszentren und Institutionen, um strukturiertes Lernen anzubieten, das durch Schulungen, Dateneinblicke und kontinuierliche Unterstützung untermauert wird.

Stärkung der Mission durch gemeinsame Werte

Im Zuge seines weiteren Wachstums zog Magrid zunehmend Unterstützer an, die sich der Bedeutung inklusiver Bildung und des gleichberechtigten Zugangs zu Bildung zutiefst bewusst waren.

Eines der frühesten war Prinz Louis von Luxemburg. Nach einer Vorstellung im Rahmen des Wirtschaftsforums Luxemburg–Portugal wurde Magrid Prinz Louis und später Ihrer Königlichen Hoheit Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg vorgestellt. Die Vision hinter Magrid fand sofort Anklang, insbesondere der Fokus auf Lernende mit Neurodiversität.

Dank seiner umfangreichen Erfahrung und seines Engagements in den Bereichen sonderpädagogischer Förderbedarf, Lernbehinderungen und Legasthenie erkannte Prinz Louis, wie wichtig es ist, Lernumgebungen zu schaffen, die allen Kindern gerecht werden. Er stieg zunächst als Investor bei Magrid ein und wurde später Berater und Botschafter des Programms.

Heute trägt er als Leiter des Bereichs Neurodiversität weiterhin dazu bei, die Mission von Magrid zu stärken, indem er den Ausbau von Partnerschaften fördert, das Bewusstsein für das Thema schärft und dafür sorgt, dass Inklusion im Mittelpunkt der Programmentwicklung steht.

Mit Sinn wachsen

Die internationale Expansion von Magrid erfolgte bewusst und schrittweise.

Anstatt schnell zu expandieren, lag der Schwerpunkt auf:

  • Sicherstellung der Qualität der Umsetzung
  • Anpassung an unterschiedliche Bildungskontexte
  • kontinuierliche Prüfung und Validierung
  • Entwicklung neuer Inhalte und Sprachunterstützung
  • Aufbau starker lokaler Partnerschaften

Dieser Ansatz hat es Magrid ermöglicht, nachhaltig zu wachsen und gleichzeitig in jedem neuen Kontext eine spürbare Wirkung zu erzielen.

Heute wird Magrid in mehr als 15 Ländern in Europa, Nord- und Lateinamerika, dem Nahen Osten und Asien eingesetzt und unterstützt Kinder in unterschiedlichen Bildungssystemen und -umgebungen.

Ein globales Team mit einer gemeinsamen Mission

Bis 2026 hat sich Magrid zu einem globalen Team von mehr als 30 Fachleuten entwickelt, die in den Bereichen Forschung, Bildung, Technologie und Umsetzung tätig sind.

Das Programm wird mittlerweile weltweit in Zusammenarbeit mit Regierungen, Schulen, Universitäten, Institutionen und Stiftungen umgesetzt. Magrid fördert die frühkindliche Bildung für alle Lernenden, darunter sowohl neurotypische als auch neurodiverse Kinder, in lokalen und nationalen Bildungssystemen. Es wird in einer Vielzahl von Umgebungen eingesetzt, von renommierten Schulen und spezialisierten Bildungszentren bis hin zu ländlichen und abgelegenen Gemeinden.

Kontinuierliche Forschung und Entwicklung stehen nach wie vor im Mittelpunkt des Ansatzes von Magrid. Das Programm wird durch quantitative und qualitative Forschung weiterentwickelt:

  • führt Forschungs- und Validierungsstudien fort
  • Qualitative Fokusgruppen mit Rückmeldungen aus Lehrer- und Nutzerbefragungen
  • datengestützte analytische Überwachung und Optimierung

Dadurch wird sichergestellt, dass Magrid auch weiterhin eine wissenschaftlich fundierte Lösung mit hohen Standards bleibt, die den Anforderungen realer Klassenzimmer und realer Lernender gerecht wird.

Ein Blick in die Zukunft

Magrids Werdegang spiegelt die Verbindung von Forschung, Zielstrebigkeit und praktischer Anwendung wider.

Was als Forschungsfrage begann, hat sich zu einer globalen Bildungslösung entwickelt, die Kinder, Pädagogen und Bildungssysteme dabei unterstützt, ein solides Fundament für die Zukunft zu schaffen.

Im Kern bleibt der Auftrag unverändert:

Um Eine hochwertige Bildung, die für jedes Kind überall zugänglich, inklusiv und gerecht ist.