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Forschung und Erkenntnisse

Magrid basiert auf einer Grundlage von wissenschaftliche Forschung und Validierung in der Praxis, wobei Erkenntnisse aus der Kognitionswissenschaft mit einer strukturierten Umsetzung im Unterricht kombiniert werden.

Entwickelt im Rahmen einer Doktorarbeit an der Universität Luxemburg, Magrid wurde in mehreren Ländern untersucht und mit Lernenden in realen Bildungsumgebungen getestet. Die Ergebnisse zeigen durchweg, dass sein Ansatz sowohl frühes mathematisches Verständnis und die kognitiven Fähigkeiten, die das Lernen fördern.

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten, die die kognitive Grundlagenmethode und den Ansatz zur visuell-räumlichen Entwicklung von Magrid bestätigen

Wissenschaftliche Grundlagen

Magrid basiert auf Forschungsergebnissen aus Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaften und frühkindliche Bildung, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie Kinder ein frühes mathematisches Verständnis entwickeln.

Untersuchungen zeigen, dass Kinder Mathematik nicht allein durch Zahlen lernen. Stattdessen entwickeln sie ihr Verständnis durch visuell-räumliche Fähigkeiten, wie zum Beispiel das Erkennen von Mustern, das Vergleichen von Mengen und das gedankliche Verändern von Formen.

Diese Fähigkeiten entwickeln sich am schnellsten im Alter zwischen 4 und 8 Jahren und sind starke Prädiktoren für den späteren schulischen Erfolg. Indem Magrid den Fokus auf diese grundlegenden Prozesse legt, fördert es das Lernen auf eine Weise, die der natürlichen Entwicklung des Verständnisses bei Kindern entspricht.

Wichtigste Forschungsergebnisse

Untersuchungen zu Magrid haben deutliche Verbesserungen sowohl bei den Lernergebnissen als auch bei den ihnen zugrunde liegenden Fähigkeiten gezeigt.

In einer Unterrichtsstudie mit jungen Lernenden zeigten Kinder, die Magrid nutzten, deutliche Verbesserungen der visuell-räumlichen Fähigkeiten, wobei nach einer strukturierten Trainingsphase mäßige bis große Fortschritte erzielt werden. (g nach Hedges = 0,62–0,74)

In einer groß angelegten, mehrsprachigen Studie zeigten die Schüler, dass Verbesserungen sowohl der mathematischen als auch der kognitiven Fähigkeiten, wobei in allen Gruppen messbare Fortschritte zu verzeichnen waren. (numerische Ergebnisse: g = 0,30–0,46; visuell-räumliche Ergebnisse: g = 0,37–0,47)

Aus derselben Studie ging hervor, dass die Die Leistungsunterschiede zwischen Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern wurden beseitigt, was die Wirkung des sprachneutralen Ansatzes von Magrid verdeutlicht.

Validierungsstudien haben zudem gezeigt, dass Magrid die Entwicklung wichtiger kognitiver Fähigkeiten bei Kindern genau messen und Unterschiede in den Fähigkeiten der Lernenden aussagekräftig unterscheiden kann. (CFI = 0,98, RMSEA = 0,03)

Weitere Studien ergaben, dass die digitalen Tests von Magrid äußerst sensibel gegenüber Entwicklungsunterschieden, wodurch sie sich gut zur Fortschrittsüberwachung und zur Ermittlung des Lernbedarfs eignen.

Insgesamt zeigen diese Ergebnisse, dass Magrid nicht nur fesselnd ist, sondern auch messbare Verbesserungen beim Lernen und bei der Entwicklung.

Kinder, die im Rahmen der Validierungsstudien von Magrid an strukturierten Lernaktivitäten in einem europäischen Klassenzimmer teilnahmen

Wie Magrid validiert wurde

Magrid wurde im Rahmen strukturierter Studien validiert, die in reale Unterrichtssituationen in ganz Europa.

In diesen Studien tun die Lernenden Folgendes:

  • Eine erste Phase abgeschlossen Ausgangserhebung
  • Nimmt über einen längeren Zeitraum an strukturierten Lernaktivitäten teil
  • Wurden neu bewertet durch Zwischen- und Abschlusstests


Dadurch konnten die Forscher verfolgen, wie sich die Fähigkeiten entwickelten, und Leistungsänderungen messen.

Da die Studien in realen Klassenzimmern durchgeführt wurden, spiegeln die Ergebnisse Wie Magrid in alltäglichen Lernumgebungen funktioniert, nicht nur unter kontrollierten Laborbedingungen.

Die Kombination aus Beurteilung, angeleitetes Lernen und wiederholte Messungen bietet eine zuverlässige und aussagekräftige Möglichkeit, den Lernfortschritt zu bewerten.

Forschungsstudien

Magrid wurde im Rahmen zahlreicher Studien in verschiedenen Ländern und Forschungskontexten evaluiert.

Studie zum mehrsprachigen Lernen

Standort: Luxemburg
Zeitraum: 2018–2020
Teilnehmer: Kinder in den ersten Grundschuljahren

Diese Studie zeigte, dass sich die Schüler sowohl in mathematische und kognitive Fähigkeiten, und vor allem, dass Sprachunterschiede hatten keinen Einfluss mehr auf die Leistungsergebnisse.

(Numerisch: g = 0,30–0,46 | Visuell-räumlich: g = 0,37–0,47)

Kognitive Validierungsstudie

Standort: Deutschland
Jahr: 2020
Teilnehmer: Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren

Diese Studie hat gezeigt, dass Magrid die Entwicklung wichtiger kognitiver Fähigkeiten bei Kindern genau widerspiegelt, und damit bestätigt, dass die Aufgaben des Programms tatsächliche Entwicklungsfortschritte messen.

(Modellanpassung: CFI = 0,98, RMSEA = 0,03)

Vergleichsstudie zu digitalen Bewertungsverfahren

Standort: Deutschland
Jahr: 2021

Diese Studie hat gezeigt, dass die digitale Beurteilung von Magrid sensibler gegenüber Entwicklungsunterschieden als vergleichbare nicht-digitale Methoden, wodurch sie sich besonders gut zur frühzeitigen Erkennung von Lernbedürfnissen eignet.

Symbol für Magrids wissenschaftlich fundierten Ansatz zur kognitiven Entwicklung und zum frühen Mathematiklernen

Reichweite der Forschung und
Umsetzung

Magrid wird von mehr als sechs Jahre begutachtete Forschung, darunter zahlreiche veröffentlichte Studien und laufende Forschungsprojekte.

Es wurde in über 500 Schulen in verschiedenen Ländern, und erreichte damit mehr als 50.000 Lernende weltweit.

Diese Kombination aus wissenschaftliche Validierung und groß angelegte Umsetzung stellt sicher, dass Magrid sowohl glaubwürdig als auch praxistauglich ist.

Warum das wichtig ist

Die Magrid zugrunde liegende Forschung hat wichtige Auswirkungen auf Bildungssysteme, Bildungspolitik und inklusives Lernen.

Durch die Konzentration auf grundlegende Fähigkeiten unterstützt Magrid die Frühförderung in einer Phase, in der sie langfristig die größte Wirkung entfalten kann. Sein sprachenunabhängiges Design beseitigt sprachliche Barrieren und erweist sich daher in mehrsprachigen und vielfältigen Umgebungen als wirksam.

Der strukturierte, visuelle Ansatz unterstützt zudem Lernende mit besonderen Bedürfnissen, wodurch Pädagogen dabei unterstützt werden, Bereiche für gezielte Förderung zu identifizieren und inklusivere Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Dadurch ist Magrid besonders wertvoll für:

  • Inklusive Bildung und Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Mehrsprachige und multikulturelle Klassen
  • Umfangreiche Bildungsprogramme und politische Initiativen

Erfahren Sie mehr über die Forschungsergebnisse

Hier finden Sie die vollständigen Studienberichte, detaillierte Ergebnisse und Informationen zur Methodik.